Ubuntu statt Fedora

Gestern habe ich endlich meinen PC auf Ubuntu umgestellt. Hilfreich ist in jedem Fall, wenn man mindestens für /home eine eigene Partition reserviert hat (dann funktioniert eine Umstellung auf eine andere Distribution meist recht einfach).

Die Installation war bekannt einfach und problemlos. Allerdings sollte man als ersten User (und den will Ubuntu ja wissen) möglichst einen angeben, der so (mit diesem Namen) noch nicht vergeben war. Ich habe es nicht ausprobiert. Aber es ist nicht unwahrscheinlich, dass sonst das bereits bestehende Verzeichnis für diesen User gelöscht wird oder wegen evtl. unterschiedlicher UserID’s das ganze System dann nicht funktioniert.

Ok. Also habe ich einen neuen User verwendet und danach alle alten User in ein geeignetes Verzeichnis geschoben. Die User wieder angelegt, die neu angelegten Verzeichnisse gelöscht, die alten Verzeichnisse wieder an die richtige Stelle geschoben, die geänderten User- und GruppenID’s angepasst. Und schwupps.. dann war es fast fertig.

Die größte Zeit habe ich damit verbracht, die Programme zu installieren, die ich vorher schon in Benutzung hatte. Der Aufwand bestand nicht in der Installation, sonder darin, mich daran zu erinnern. Die Installation ist mit Ubuntu ja .. wie soll man es sagen: Eine Freude.

Die nächsten Tage werde ich dann die Feininstallation machen. Java, Eclipse (Javaprogrammierung) und andere Tools, die man zur Softwareentwicklung braucht. Bis jetzt habe ich keine Probleme gehabt. Es ist wirklich eine feine Distribution.

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