Testbericht: Ubuntu mit Modemzugang

Ich habe über Weihnachten ein Ubuntu aufgesetzt, wo ich kein DSL zur Verfügung hatte. Glücklicherweise hatte ich eigentlich vorgehabt, die Testfestplatte mit einem vorhandenen Windows zu bestücken. Allerdings war noch ein Ubuntu 6.06 drauf, so dass ich einfach mal probierte, ob der Rechner damit zurechtkam.

Natürlich (das hätte man sich denken können), funktionierte alles Problemlos. In Grub habe ich dann noch das bereits vorhandenen Windows eingetragen (Win98, das sollte eigentlich weg, weil es permanent abstürtzte, wenn man ins Internet ging) und schwupps.. es lief.

Allerdings hatte ich das Problem, dass man sich bei einer Modemeinwahl mit Themen wie “Internet by Call” beschäftigen muss. Ich habe zum Glück Bongosurfer gefunden. Davor habe ich mir glücklicherweise einen Tarif notiert, mit dem ich 24×7 zum den selben Kosten ins Internet komme. Denn ich musste noch Java installieren, was mit Ubuntu nur ein geringes Problem ist. Die Installation von Bongosurfer ist dann einfach, wenn man bestehende Ubuntu/Debianpakete verwenden kann. Ich hatte per Google eine Seite gefunden, wo sich jemand die Mühe gemacht hatte. Danach war es dann so einfach, wie man es unter Windows gewohnt war: Einwählen, fertig.

Ansonsten kann ich nur feststellen, dass es wirklich sehr anstrengend ist, wenn man nicht per DSL ins Internet kann. Nach so einer Erfahrung ist es nur schwer vorstellbar, dass man früher mit der Geschwindigkeit eines Modems zurechtgekommen ist.

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